In der modernen Landwirtschaft ist der Spielraum für Fehler gering. Steigende Futterkosten, strengere Umweltauflagen und der Anspruch an höchstes Tierwohl fordern neue Wege in der Bestandsführung. Ein oft unterschätzter Hebel für den betrieblichen Erfolg liegt jedoch nicht in der Technik, sondern im Kleinsten: dem Mikrobiom der Nutztiere.
Wer Effektive Mikroorganismen (EM) bereits im Güllemanagement oder zur Silierhilfe einsetzt, kennt die regenerative Kraft dieser Mikroben. Doch der entscheidende Schritt zur Schließung des Betriebskreislaufs findet direkt im Tier statt.

Das Milieu-Prinzip: Verdrängung statt Bekämpfung
In jedem Verdauungstrakt – egal ob Rind, Schwein oder Geflügel – findet ein permanenter Kampf um die Vorherrschaft statt. Pathogene Keime und Fäulnisbakterien konkurrieren mit nützlichen, regenerativen Mikroben.
Effektive Mikroorganismen arbeiten nach dem Dominanzprinzip. Durch die gezielte Zufuhr von Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien über das Futter verschieben wir das Milieu zugunsten der positiven Keime. Sogenannte „Mitläufer-Bakterien“ schließen sich der dominanten Gruppe an. Das Ergebnis: Ein stabiles, regeneratives Darmmilieu, in dem sich Krankheitserreger deutlich schwerer ausbreiten können.
Die wirtschaftlichen Vorteile der EM-Fütterung
Der Einsatz von EM (EMbiosaFutterFein) ist keine emotionale Entscheidung, sondern eine betriebswirtschaftliche. Die Optimierung des Verdauungstraktes wirkt sich direkt auf die Kennzahlen aus:
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Verbesserte Futterverwertung: Ein gesundes Darmmilieu kann Nährstoffe effizienter aufschließen. Das bedeutet: Höhere Zunahmen oder stabilere Milchleistung bei gleichem Futtereinsatz.
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Stärkung der körpereigenen Abwehr: Da ein Großteil des Immunsystems im Darm sitzt, sinkt die Infektanfälligkeit des Bestands. Das spart Tierarztkosten und reduziert den Stress im Stallmanagement.
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Besseres Stallklima: Was im Tier besser verdaut wird, stinkt hinten weniger. EM reduzieren Fäulnisprozesse bereits im Verdauungstrakt. Die Gülle ist homogener, enthält weniger freies Ammoniak und die Geruchsbelastung im Stall sinkt spürbar – ein Plus für Mensch und Tier.
Praxis-Fokus: Unterstützung in Stressphasen
Besonders in kritischen Phasen zeigt die Milieuoptimierung ihre Stärken:
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Absetzen von Ferkeln oder Kälbern: Der Futterwechsel und der soziale Stress belasten die Darmflora massiv. EM hilft, die Umstellungsphase ohne Leistungseinbruch zu überstehen.
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Laktationsbeginn: Hochleistungskühe profitieren von einer stabilen Pansenphysiologie und einer verbesserten Energieaufnahme.
Den Kreislauf schließen

Der Einsatz von EM in der Fütterung ist das fehlende Puzzleteil für einen funktionierenden Betriebskreislauf. Die „geimpfte“ Gülle gelangt zurück auf die Felder, fördert dort das Bodenleben und sorgt für qualitativ hochwertiges Grundfutter, das wiederum die Basis für gesunde Tiere bildet.
Wichtig für die Praxis: EM-Ergänzungsfuttermittel sind einfach in bestehende Fütterungssysteme (TMR, Flüssigfütterung) zu integrieren. Sie sind pH-stabil und behalten ihre Aktivität dort, wo sie wirken sollen.
Fazit: Nachhaltig profitabel
Effektive Mikroorganismen sind kein kurzfristiger Trend, sondern ein Werkzeug für Landwirte, die auf Prävention statt auf Krisenmanagement setzen. Wer die Biologie im Stall versteht und fördert, sichert langfristig die Rentabilität seines Betriebes.
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